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Design Plus seit 1983

Der Wettbewerb Design Plus wurde erstmals im Jahr 1983 durch die „Initiative Form und Leben“, deren Träger die Messe Frankfurt gemeinsam mit dem Rat für Formgebung und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag ist, für die Konsumgütermesse Ambiente ins Leben gerufen. Heute ist der internationale Wettbewerb ebenso erfolgreich für die technischen Messen ISH, Light+Building und die Material Vision etabliert und zählt so zu den führenden Design-Wettbewerben in Deutschland. 

Die Gewinner Design Plus 2010

V.l.n.r.: Andrej Kupetz (German Design Council), Bernhard Osann, David Saupe, Klaas Arout (Basalte bvba), Monika Komar, Jürgen Komar (Komar Design), Markus Maurer, Aaron Rauh, Nicola Burggraf, Iris Jeglitza-Moshage (Messe Frankfurt Exhibition GmbH) Foto: Messe Frankfurt Exhibititon GmbH, Pietro Sutera

Design Plus powered by Light+Building 2010

Technologisch innovativ, energieeffizient und herausragend gestaltet: Insgesamt 44 Produkte und Produktkonzepte kreativer Nachwuchsdesigner erhielten die Auszeichnung Design Plus powered by Light+Building. Von diesen wurden zwei besonders herausragende Ausstellerbeiträge und drei Nachwuchsarbeiten mit „Best of“ prämiert, eine Nachwuchsarbeit wurde mit einer besonderen Anerkennung erwähnt. Ausgewählt wurden die Produkte von einer internationalen Expertenjury, welche die Einreichungen nach strengen Bewertungskriterien betrachtete. Neben Gestaltungsqualität und Gesamtkonzeption des Produktes war der Innovationsgehalt sowie die technische und ökologische Qualität von besonderer Bedeutung für die Auswahl. Die Zahl der Wettbewerbseinreichungen macht die Qualität der Auszeichnung deutlich: Insgesamt 385 Aussteller und Nachwuchsdesigner hatten sich um die Auszeichnung beworben, die Hälfte der Ausstellerbeiträge kam aus dem Ausland.

Best of: Preisträger Aussteller

Basalte bvba, Belgien

Die gesamt Schalterfamilie zeichnet sich durch ihre minimale und gleichzeitig wertige Ausführung aus. Das haptische Erlebnis und die durch die unterschiedlichen Lichtmuster hervorgerufenen Emotionen setzen nach Ansicht der Jury einen klaren Maßstab, wie Schalter zukünftig aussehen müssen.

 

Enzo & Mona

Design: Klaas Arnout, Sandra Maes

Komar Design GmbH

Die Leuchtenserie Slice überzeugt durch ihren modularen Aufbau. Eine unter fertigungstechnischem Aspekt beeindruckende Lösung, die zeigt, dass LED-Technik auch in kleinen Ausführungsgrössen möglich ist. Jede Konfiguration ist eigenständig, klar in der Gestaltung und entspricht auch unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz höchsten Ansprüchen.

SLICE

Design: Komar Design, Jürgen Komar

Best of: Preisträger Young Professionals

Markus Maurer

Eine über die Maßen bestechende Lösung, ausbalanciert und spannungsvoll zugleich. Die Jury lobte weiterhin die gelungene Integration der Leuchtmittel und die in allen Details sehr sorgfältige Ausführung des Leuchtenentwurfs.

RIGA

Design: Markus Maurer

Bernhard Osann

Durch die Verwendung eines einzigen Profils entsteht eine formschöne Leuchte, die durch Reduktion und Minimalismus besticht. Die Jury hob explizit den hohen haptischen Wert und die für einen Prototyp beachtliche Qualität des Entwurfs hervor.

untitled no 5

Designer: Bernhard Osann

A. Rauh, D. Saupe

Aufsehen erregte Gym durch die rastenden Magnetgelenke, die gleichzeitig die Stromversorgung sicherstellen. Ein nach Ansicht der Jury rundum lässig, freundlich und unkompliziert auftretender Entwurf.

Gym

Design: Aaron Rauh, David Saupe

 

 

Anerkennung: Preisträger Young Professionals

Nicola Burggraf

Wegen seines visionären Ansatzes sprach die Jury dem Entwurf Bioluminescent Field eine besondere Anerkennung aus. Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der Jury vom enormen Zukunftspotenzial, das in der außergewöhnlichen Idee der Ressourcenverwendung steckt.

„Bioluminescent Field“

Design: Nicola Burggraf

Galerie